Muse transformieren mit ihrer Fassung von „Feeling Good“ ein ursprünglich musikalisch-theatralisches Stück in einen theatralisch-düsteren Rocksong, der den Spannungsbogen des Originals erhält, aber mit verzerrtem Klavier, aggressiven Bassläufen und der markanten Stimme Matt Bellamys völlig neue Klangdimensionen erreicht.
Muse transformieren mit ihrer Fassung von „Feeling Good“ ein ursprünglich musikalisch-theatralisches Stück in einen theatralisch-düsteren Rocksong, der den Spannungsbogen des Originals erhält, aber mit verzerrtem Klavier, aggressiven Bassläufen und der markanten Stimme Matt Bellamys völlig neue Klangdimensionen erreicht.
Muse wählten den Song, nachdem sie ihn oft live gecovert hatten, als Statement auf das Album – auch als ironischer Kommentar zu ihrer Beziehung zum Plattenlabel und den damaligen Zwängen der Musikindustrie.
Die erste Vinyledition von „Origin of Symmetry“ hatte eine spezielle orangefarbene Hülle, passend zum Artwork, das den „Feeling Good“-Vibe widerspiegeln sollte.
Im offiziellen Musikvideo spielt Matt Bellamy einen Barista in einem Diner, der die Gäste mit blendendem Charisma (und einer Prise Wahnsinn) bezaubert – inspiriert von David Lynchs Stil.
Muse wählten den Song, nachdem sie ihn oft live gecovert hatten, als Statement auf das Album – auch als ironischer Kommentar zu ihrer Beziehung zum Plattenlabel und den damaligen Zwängen der Musikindustrie.
Muse’ Interpretation wurde von Nina Simone persönlich „approved“, als Tribute an ihre intensive Performance verstanden.
Die Muse-Version von „Feeling Good“ zählt zu den meistgecoverten Stücken bei Talent-, Casting- und Fernsehwettbewerben in Europa.
Wenn sich ein Rocktrio aus Devon an einen Broadway-Klassiker wagt, erwarten Puristen eine Katastrophe. Doch Muse machen, was Muse eben am besten können: Sie drehen alles durch den Verstärker und tauchen selbst die fröhlichste Melodie tief in dystopisches Drama. Zwischen knackigem Bass und orgelndem Klavier schwebt Matt Bellamys Falsett über den Wolken – als würde Freddy Mercury einen Teekessel bedienen.
Und auch heute hat „Feeling Good“ kräftigen Puls. Wer das Trio zuletzt live gesehen hat, weiß: Der Song knallt weiterhin als Soundtrack für Momente zwischen Revolte und Ekstase. Muse selbst gönnen sich derweil kaum Pause: 2022 erschien mit „Will of the People“ das nächste Konzeptalbum zwischen Zukunftsangst und Stadionrock. „Feeling Good“ bleibt, wie ein guter Espresso – kurz, stark, ein bisschen bittersüß.