Wer auf der Suche nach der perfekten Symbiose aus elektronischer Energie und Punk-Attitüde ist, landet zwangsläufig bei „Firestarter“. Die Single rockte in den 90ern nicht nur die Clubs, sondern auch das Radio – und das, obwohl sie von etlichen Sendeanstalten wegen angeblicher Jugendgefährdung kritisch beäugt wurde. Keith Flint, mit wirrer Frisur und markerschütterndem Blick, wurde binnen Sekunden zum Gesicht und Sprachrohr einer neuen Techno-Generation – anarchisch, wild, tanzwütig. Während The Prodigy später mit Tracks wie „Smack My Bitch Up“ oder „Omen“ nachlegte, bleibt Firestarter der Signature-Track, der jede Festivalbühne und sämtliche Moshpits in Brand setzte. Wer die Jungs auf ihrer Tour 2023, nach langer Pause ohne Flint, gesehen hat, weiß: The Prodigy leben ihre Legacy weiter – mit massig Bass und mindestens so viel Feuer wie damals 1996.