Maschin von Bilderbuch (2015)

Song Factsheet
Songtitel: Maschin
Künstler: Bilderbuch
Album: Schick Schock
Jahr: 2015
Songwriter: Maurice Ernst
Produzent: Maurice Ernst, Zebo Adam
Genre: Alternative Rock
Subgenre: Art-Pop, Indie-Rock
Samples oder Coverversionen: Keine Samples oder bekannten Coverversionen. (Quelle: whosampled.com, Genius.com)

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Im Podcast
Episode: STH2 ep05
Motto: Top10 Songs zum Cruisen
Titelnummer: 6
Presenter: Chris
Extra Info:
Chart Platzierungen
Beste Chartplatzierung Deutschland:
· Deutschland Platz 71 20.03.2015
Top 3 Chartplatzierungen weltweit:
· Österreich Platz 6 13.03.2015
· Schweiz Platz 37 27.03.2015
· Deutschland Platz 71 20.03.2015
Auszeichnungen & Preise
Amadeus Austrian Music Award, Song des Jahres 2016
Silber für über 15.000 verkaufte Einheiten (Österreich) 2018
Film- und TV-Bezüge
ARD-Serie "Tatort: Die Kunst des Krieges" (2016), Netflix-Doku "Rohwedder" (2020), Werbekampagne für Weekday (2017)
Quellen

"Maschin" von Bilderbuch – der Song, der Indie-Pop und Ironie auf die Überholspur bringt. Hochgelobt, preisgekrönt und ein Ohrwurm, wie er im Buche steht!

Hintergrundinfos

Entstehung im Hotelzimmer
Die Grundidee von „Maschin“ entstand laut Maurice Ernst auf einer Hotelzimmerparty in Berlin, als eine kaputte Laptop-Tastatur das untypische Beat-Grundgerüst zum Experimentieren lieferte – eine der für Bilderbuch typischen kreativen Initialzündungen.
Lyrische Verschmelzung von Mensch und Technik
Die Grundidee von „Maschin“ entstand laut Maurice Ernst auf einer Hotelzimmerparty in Berlin, als eine kaputte Laptop-Tastatur das untypische Beat-Grundgerüst zum Experimentieren lieferte – eine der für Bilderbuch typischen kreativen Initialzündungen.
Besonderheiten im Sounddesign
Für „Maschin“ kombinierte die Band klassischen Gitarrensound mit digitalen Effekten und Auto-Tune auf den Vocals, was zu einem einzigartigen Klangbild führte, das sich deutlich vom vorherigen, rockigeren Stil der Band abhebt.

Triviawissen

Musikvideo-Magie
Das Musikvideo zu „Maschin“ wurde in nur zwei Tagen in einem Wiener Parkhaus gedreht und lebt von improvisierten Lichteffekten und einer Mercedes S-Klasse als metaphorischer „Maschine“.
Viral auf Soundcloud
Bereits Wochen vor dem offiziellen Release entwickelte sich ein regelrechter Hype auf Soundcloud, wo der Song kurzfristig mehrere zehntausend Klicks sammelte.
„Maschin“ als Liebeserklärung
Für „Maschin“ kombinierte die Band klassischen Gitarrensound mit digitalen Effekten und Auto-Tune auf den Vocals, was zu einem einzigartigen Klangbild führte, das sich deutlich vom vorherigen, rockigeren Stil der Band abhebt.
High-Fashion-Kollab
Bei ausgewählten Liveshows performte Bilderbuch den Song in maßgeschneiderten Outfits des österreichischen Designers Arthur Arbesser.
Ungewöhnlicher Gitarrensound
Die Lead-Gitarre läuft im Refrain mit einem ungewöhnlichen Bitcrusher-Effekt, der vom Produzenten Zebo Adam entwickelt wurde.

„Ich glaube, wir sind alle ein bisschen Maschin, nur unterschiedlich programmiert.“

Maurice Ernst
Im Interview mit Musikexpress, 2015, auf die Frage nach der Bedeutung des Songs

Rezension

Mit „Maschin“ schob Bilderbuch den österreichischen Indiepop kurzerhand in die Überholspur und stellte dabei nicht nur die selbstgebastelte Rotlicht-Ästhetik auf links, sondern zündete eine ganze Rakete an ironisch-kühl inszenierter Lässigkeit. Wer die ersten Sekunden des Tracks hört, ahnt schnell: Hier trifft cleverer Pop auf eine Dosis 80er Jahre Italo-Disco-Flair – perfekt serviert mit einem Augenzwinkern und einer Prise Auto-Tune. Bilderbuch haben sich mittlerweile als megaflexibles Sound-Chamäleon einen Namen gemacht, feiern Touren von Wien bis Wuppertal und setzen immer wieder Statements zwischen Mode und Musik. Alle, denen der Sinn nach musikalischem Eskapismus und tanzbarer Selbstironie steht, kommen bei „Maschin“ auf ihre Kosten – und während die Fans auf neue Projekte der Band warten, kann man sich aktuell an Maurice Ernst‘ Solo-Experimenten und der anstehenden Clubtour berauschen.

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