Die Grundidee von „Maschin“ entstand laut Maurice Ernst auf einer Hotelzimmerparty in Berlin, als eine kaputte Laptop-Tastatur das untypische Beat-Grundgerüst zum Experimentieren lieferte – eine der für Bilderbuch typischen kreativen Initialzündungen.
Die Grundidee von „Maschin“ entstand laut Maurice Ernst auf einer Hotelzimmerparty in Berlin, als eine kaputte Laptop-Tastatur das untypische Beat-Grundgerüst zum Experimentieren lieferte – eine der für Bilderbuch typischen kreativen Initialzündungen.
Für „Maschin“ kombinierte die Band klassischen Gitarrensound mit digitalen Effekten und Auto-Tune auf den Vocals, was zu einem einzigartigen Klangbild führte, das sich deutlich vom vorherigen, rockigeren Stil der Band abhebt.
Das Musikvideo zu „Maschin“ wurde in nur zwei Tagen in einem Wiener Parkhaus gedreht und lebt von improvisierten Lichteffekten und einer Mercedes S-Klasse als metaphorischer „Maschine“.
Bereits Wochen vor dem offiziellen Release entwickelte sich ein regelrechter Hype auf Soundcloud, wo der Song kurzfristig mehrere zehntausend Klicks sammelte.
Für „Maschin“ kombinierte die Band klassischen Gitarrensound mit digitalen Effekten und Auto-Tune auf den Vocals, was zu einem einzigartigen Klangbild führte, das sich deutlich vom vorherigen, rockigeren Stil der Band abhebt.
Bei ausgewählten Liveshows performte Bilderbuch den Song in maßgeschneiderten Outfits des österreichischen Designers Arthur Arbesser.
Die Lead-Gitarre läuft im Refrain mit einem ungewöhnlichen Bitcrusher-Effekt, der vom Produzenten Zebo Adam entwickelt wurde.
Mit „Maschin“ schob Bilderbuch den österreichischen Indiepop kurzerhand in die Überholspur und stellte dabei nicht nur die selbstgebastelte Rotlicht-Ästhetik auf links, sondern zündete eine ganze Rakete an ironisch-kühl inszenierter Lässigkeit. Wer die ersten Sekunden des Tracks hört, ahnt schnell: Hier trifft cleverer Pop auf eine Dosis 80er Jahre Italo-Disco-Flair – perfekt serviert mit einem Augenzwinkern und einer Prise Auto-Tune. Bilderbuch haben sich mittlerweile als megaflexibles Sound-Chamäleon einen Namen gemacht, feiern Touren von Wien bis Wuppertal und setzen immer wieder Statements zwischen Mode und Musik. Alle, denen der Sinn nach musikalischem Eskapismus und tanzbarer Selbstironie steht, kommen bei „Maschin“ auf ihre Kosten – und während die Fans auf neue Projekte der Band warten, kann man sich aktuell an Maurice Ernst‘ Solo-Experimenten und der anstehenden Clubtour berauschen.