Wer den Song „Paris“ von Else hört, merkt schnell: Hier weht der Duft von frischem Croissant und Sommerregen durch die Boxen. Schnörkelloser Indie-Electro trifft auf einen Hook, der sich wie die Fahrradrundfahrt am Canal Saint-Martin durch den Kopf schlängelt. Zwischen tanzbaren Beats, Field Recordings aus der Pariser Rushhour und vertracktem Synth-Bouquet präsentieren Else eine Ode an Sehnsucht, Freiheit und das städtische Abenteuer – authentisch, ohne Klischees zu bedienen. Else ist längst nicht mehr nur ein Geheimtipp der französischen Electro-Szene. Mit „Paris“ liefern sie eine Hommage an ihre Heimatstadt ab, bei der das Studio zur akustischen Workshop-Garage und die Metro zum klingenden Samplelieferanten wird. Parallel zur Single arbeiten Else an einer audiovisuellen Live-Show samt eigens aufgenommenen Videoprojektionen von Pariser Straßenszenen – so wird die Liebe zu ihrer Stadt rundum erlebbar. Wer also wissen will, wie der Soundtrack zur goldenen Stunde an der Seine klingt, liegt mit „Paris“ goldrichtig.