Bugge Wesseltoft und Sidsel Endresen, beide Vorreiter der norwegischen Jazzszene, bringen mit ihrer Version von „River“ eine minimalistische, fast meditative Interpretation des berühmten Joni-Mitchell-Klassikers auf das Album „Night Song“, aufgenommen in Oslo – geprägt von nordischer Kühle und Intimität.
Bugge Wesseltoft und Sidsel Endresen, beide Vorreiter der norwegischen Jazzszene, bringen mit ihrer Version von „River“ eine minimalistische, fast meditative Interpretation des berühmten Joni-Mitchell-Klassikers auf das Album „Night Song“, aufgenommen in Oslo – geprägt von nordischer Kühle und Intimität.
Die musikalische Beziehung zwischen Wesseltoft und Endresen entstand aus einer tiefen Anerkennung füreinander: Beide sind in Norwegen für ihre Innovationskraft im Jazz bekannt und schufen mit der „Night Song“-Platte ein Album, das modernen Jazz durch Experiment freilegt und internationale Aufmerksamkeit erzielte.
Die Wahl, ausgerechnet „River“ von Joni Mitchell zu interpretieren, war Sidsel Endresens persönliches Lieblingsstück aus dem amerikanischen Songbook.
Die beiden nahmen die Stücke des Albums nachts und überwiegend bei Kerzenbeleuchtung auf, um eine intime Atmosphäre zu erzeugen, die sich auf die Musik überträgt.
Die musikalische Beziehung zwischen Wesseltoft und Endresen entstand aus einer tiefen Anerkennung füreinander: Beide sind in Norwegen für ihre Innovationskraft im Jazz bekannt und schufen mit der „Night Song“-Platte ein Album, das modernen Jazz durch Experiment freilegt und internationale Aufmerksamkeit erzielte.
Die limitierte Vinylpressung des Albums von 2004 ist heute unter Jazzliebhabern ein begehrtes Sammlerobjekt.
Während viele Versionen von „River“ auf Klavierbegleitung setzen, wählt Wesseltoft hier einen Mix aus Fender Rhodes und fein abgestimmtem Synthesizer – ein subtiler Bruch mit dem Original.
Wenn zwei norwegische Jazzgrößen sich an einem der meistgecoverten Songs aus dem amerikanischen Songbook versuchen, schnackseln zarte Töne durchs Polarlicht: Wesseltoft und Endresen nehmen Joni Mitchells „River“ – und machen daraus kein Kitsch-Schlittenfahren, sondern ein tief atmendes, ganz minimalistisches Kunstwerk. Wie eine skandinavische Polarnacht: kühl, klar und unfassbar nah. Wer auf Skandinavien steht, sollte sowieso „Night Song“ eine Chance geben. Zwischen Elektro-Jazz und avantgardistischen Vocal-Experimenten lassen Bugge und Sidsel ihr Publikum auf leisen Sohlen durch Schneelandschaften tanzen. Wesseltofts jüngste Projekte (u.a. die Kollaboration mit Henrik Schwarz und Dan Berglund) zeigen übrigens, dass sein musikalischer Entdeckungsdrang nicht mal ansatzweise gebremst ist. Endresen bleibt ebenfalls Garantin für unvorhersehbare, aber stets stimmige Jazzimprovisationen. Jazz aus Norwegen – klingt wie Gletscherluft in den Boxen.