Von eiskalten Winternächten ins Ohr der Indie-Nation: „Sibiria“ von Clockworkgod rollt geradezu cinematic durch die Lautsprecher. Die Band, immer auf der Suche nach dem magischen Moment zwischen Distanz und Nähe, schafft es, in knapp fünf Minuten Kälte und Sehnsucht musikalisch einzufangen—definitiv kein Track für nebenbei, sondern einer zum lauten Aufdrehen an grauen Tagen.
Clockworkgod gönnt sich kaum eine Pause: Nach dem Erfolg von „Eiszeiten“ arbeiten Jonas und Frederic schon wieder am nächsten melancholischen Meisterwerk, diesmal inspiriert von urbaner Hitze statt arktischer Kälte. Wer durch „Sibiria“ die Band entdeckt hat, kann sich auf anstehende Live-Termine und eine limitierte Vinylauflage freuen. Während andere Bands nach dem Hit starren, schreibt Clockworkgod den Soundtrack für Gefühlsfröste—und bleibt dabei angenehm unbequem im Herzen der Szene.