Mit „The Man Who Sold the World“ zollte Nirvana während ihres ikonischen ‚MTV Unplugged‘-Auftritts nicht nur einer ihrer größten Inspirationen Tribut, sondern katapultierten die melancholische Bowie-Ballade in eine neue musikalische Ära und machten sie einem jüngeren Publikum schlagartig bekannt.
Mit „The Man Who Sold the World“ zollte Nirvana während ihres ikonischen ‚MTV Unplugged‘-Auftritts nicht nur einer ihrer größten Inspirationen Tribut, sondern katapultierten die melancholische Bowie-Ballade in eine neue musikalische Ära und machten sie einem jüngeren Publikum schlagartig bekannt.
Die Nirvana-Version von „The Man Who Sold the World“ entwickelte sich posthum fast zu einer eigenen Legende, da viele jüngere Musikliebhaber den Song fälschlicherweise Cobain zuschrieben und das Stück heute als Paradebeispiel für die Transformation von Coversongs in eigenständige Klassiker gilt.
Nirvana hatte den Song erst am Tag vor dem Unplugged-Auftritt in New York das erste Mal zusammen geprobt, und dennoch wurde er spontan und mitreißend gespielt.
Nachdem Nirvanas Cover weltberühmt wurde, schrieb Bowie den Song jahrzehntelang wieder fest in seine eigenen Setlists – teils als augenzwinkernde Hommage.
Die Nirvana-Version von „The Man Who Sold the World“ entwickelte sich posthum fast zu einer eigenen Legende, da viele jüngere Musikliebhaber den Song fälschlicherweise Cobain zuschrieben und das Stück heute als Paradebeispiel für die Transformation von Coversongs in eigenständige Klassiker gilt.
Der Song entwickelte sich nach dem Tod von Cobain zu einem der meistgestreamten Nirvana-Tracks und ist in unzähligen Playlists vertreten.
Beim Auftritt trug Cobain eine ikonische grüne Strickjacke, die später auf einer Auktion für 334.000 Dollar versteigert wurde.
Wer hätte gedacht, dass eine Akustik-Gitarre, ein bisschen Grunge-Attitüde und die unvergleichlich nuschelige Stimme von Kurt Cobain aus David Bowies „The Man Who Sold The World“ einen fast eigenen Welthit zaubern? 1993 schlurfte Nirvana auf die MTV Unplugged-Bühne – Kerzen, Lilien, Grabesstimmung – und zeigte, wie ein Song durch einen unerwarteten Perspektivwechsel wie Phönix aus der Asche steigen kann. Bowie selbst bekam von der plötzlichen Popularität seines alten Hits neuen Rückenwind und konterte live mit: „This song was written by Kurt Cobain – rechtlich sicher eine Grauzone.“ Auch über 25 Jahre später bleibt Nirvanas Unplugged-Alchemie magisch: Ihre grungige Melancholie wirkt im Streaming-Zeitalter genauso frisch wie damals im Kerzenlicht. Während Nirvana nach Cobains Tod Geschichte ist, leben Grohl und Novoselic musikalisch weiter – Grohl etwa brachte mit den Foo Fighters zuletzt noch das Album „But Here We Are“ (2023), und Novoselic ist politisch genauso aktiv wie musikalisch experimentierfreudig unterwegs. Und wer weiß: Vielleicht findet sich die alte Strickjacke ja bald in einem eigenen Grunge-Museum.