Can nahmen „Vitamin C“ in ihrem eigenen, umgebauten Kino-Studio in Weilerswist auf, was der Band völlige künstlerische Freiheit bei der Soundforschung und den Aufnahmetechniken ermöglichte und als frühes Beispiel für kollaborative Studio-Experimente gilt.
Can nahmen „Vitamin C“ in ihrem eigenen, umgebauten Kino-Studio in Weilerswist auf, was der Band völlige künstlerische Freiheit bei der Soundforschung und den Aufnahmetechniken ermöglichte und als frühes Beispiel für kollaborative Studio-Experimente gilt.
Drummer Jaki Liebezeit setzte mit dem unnachahmlich präzisen, perkussiven Beat von „Vitamin C“ neue Maßstäbe; sein häufig gesampleter Groove beeinflusste spätere Hip-Hop- und Elektronikproduzenten maßgeblich.
Während der Aufnahmen zu „Ege Bamyasi“ ernährte sich die Band fast ausschließlich von Okraschoten, was nicht nur dem Album, sondern auch den Sessions zu „Vitamin C“ den würzigen Namen verlieh.
„Vitamin C“ war gar nicht als Single vorgesehen, sondern entstand spontan bei einer Jamsession und wurde nur aufgrund des treibenden Grooves auf Drängen des Labels ausgekoppelt.
Drummer Jaki Liebezeit setzte mit dem unnachahmlich präzisen, perkussiven Beat von „Vitamin C“ neue Maßstäbe; sein häufig gesampleter Groove beeinflusste spätere Hip-Hop- und Elektronikproduzenten maßgeblich.
Das legendäre Drumset von Jaki Liebezeit, das auf „Vitamin C“ zu hören ist, wurde nach dem Tod des Musikers (2017) kurzzeitig im Museum Ludwig in Köln ausgestellt.
Das repetitive Textmantra „Vitamin C“ ist kein klassischer Refrain, sondern entstand beim ersten Take – der gesamte Gesangspart wurde direkt improvisiert.
Wer jemals behauptet hat, deutsche Bands könnten keinen Groove, bekommt mit „Vitamin C“ von Can das rhythmische Gegenteil in die Ohren gespült. Der funky Bass, Damo Suzukis rätselhafte Lyrics und die legendären Drums rumpeln wie ein Güterzug durch die Krautrocklandschaft der frühen Siebziger. Es ist ein Song, so wild und einnehmend, dass ihn Jahrzehnte später noch Tarantino und Netflix-Serienmacher recyceln.Dabei sind Can alles andere als ein Zeitgeist-Eintopf: Ihr Einfluss reicht von Radiohead und Portishead bis hin zu Hip-Hop-Giganten wie Kanye West, die auf den Groove abfahren. Und auch nach dem Tod ihrer Urmitglieder bleibt die Band im Gespräch — etwa durch aktuelle Remix-Projekte mit den Erben von Jaki Liebezeit oder durch die Digitalisierung ihrer legendären Studio-Jams, zu hören auf digitalen Kanälen weltweit.